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Ausstellungsgestaltung IN ZWEI WELTEN


Ausstellungsgestaltung IN ZWEI WELTEN - 25 deutsche Geschichten

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IN ZWEI WELTEN – 25 deutsche Geschichten

Die Gestaltung für die als Wanderausstellung angelegte Ausstellung IN ZWEI WELTEN hat DrNice für die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Minderheiten (AGDM) entwickelt und realisiert. Am 04. September 2017 wurde die Ausstellung in der Ungarischen Botschaft in Berlin, Unter den Linden feierlich eröffnet. Von 2017 bis 2020 wandert die Ausstellung in Deutschland, Europa und der Welt. Hier können Sie die Route der Wanderausstellung nachverfolgen.

website zur Ausstellung

Eröffnungsausstellung:

04.09. 2017 – 20.10.2017 Ungarische Botschaft | Unter den Linden 76, 10117 Berlin-Mitte

Themen der Ausstellung

Die Vielfalt, die Geschichte und die Rolle der deutschen Minderheiten sind nur Wenigen in Deutschland bekannt. Derzeit leben noch schätzungsweise 1,05 Millionen Angehörige der deutschen Minderheit in den Staaten Mittel- und Osteuropas sowie in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion.
Die Ausstellung präsentiert zum ersten Mal die deutschen Volksgruppen im Ausland. Sie wurde von der AGDM, der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten in der FUEN organisiert und gefördert durch das Bundesministerium des Innern. Die Föderalistische Union Europäischer Nationalitäten/ Federal Union of European Nationalities ist die zivilgesellschaftliche Vertreterin und die Dachorganisation der autochthonen nationalen Minderheiten und Volksgruppen in Europa.
Die Profile der einzelnen Minderheiten werden jeweils mit einem Teil zur Siedlungsgeschichte eingeleitet. Die Ausstellung zeigt in einem bunten Überblick die Tätigkeiten der einzelnen Minderheitenverbände in aktuellen Projekten. Sprachpflege, Bildungs- und Schulwesen sowie Kulturarbeit spiegeln das gegenwärtige vitale Verbandsleben, sowie die politischen und soziokulturellen Wechselbeziehungen zwischen den deutschen Minderheiten und den Mehrheitsgesellschaften wider.
Die Ausstellung geht neben der Darstellung der Länderprofile in sieben themenübergreifenden Blöcken der Frage nach „Was bedeutet deutsche Identität als Minderheit?“ Die Facetten (und die Neuerfindung) deutscher Identität(en) sind in Sprache, gelebter Tradition, Religion, Erinnerung an Vertreibung und Deportation, Jugend- und Medienarbeit, sowie Bildender Kunst erfahrbar.
Seit der politischen Wende 1989/90 hat sich die Lage der deutschen Minderheiten grundsätzlich positiv entwickelt. Hierzu hat die Politik der Bundesregierung zur Förderung der Deutschstämmigen in diesen Ländern maßgeblich beigetragen. Weitere Gründe für die positive Entwicklung sind die neue Aufgeschlossenheit der Herkunftsländer gegenüber ihren Minderheiten, die u.a. im Abschluss bilateraler Verträge mit der Bundesrepublik Deutschland und im Beitritt zu Abkommen des Europarats zum Minderheitenschutz zum Ausdruck kommt. Als Bindeglied zwischen zwei Kulturen bieten die deutschen Minderheiten besondere Chancen zur Entwicklung kultureller und zivilgesellschaftlicher Brücken und Netzwerke.

Die Themeninseln in der Ausstellung

Deutsche Identität als Minderheit – was bedeutet das?
Menschen, die als Angehörige einer deutschen Minderheit im Ausland leben, sind geprägt von zwei oder mehr Kulturen und Sprachen. Ihre individuelle und kollektive Identität formt sich durch das individuelle soziale Umfeld, den Austausch mit der Mehrheitsgesellschaft sowie durch die Entfaltungsmöglichkeiten der eigenen Gruppe. Sprache, Religion, Traditionen und kulturelles Erbe sind europarechtlich geschützte Faktoren für die Identität als Minderheit. Jedoch wird das in den jeweiligen Ländern auf unterschiedliche Weise umgesetzt.
Das bedeutet für die Angehörigen der deutschen Minderheiten vor allem, diese Begriffe mit Leben zu füllen, sie bewusst zu pflegen und an die nächsten Generationen weiterzugeben. Identität oder auch mehrere Identitäten bilden sich als Gefühl der Zugehörigkeit zu einer oder mehreren Gruppen oder Ideen eines Landes. Der Einzelne empfindet sich als deutsch aufgrund der Geschichte, seiner Vorfahren oder durch ein (religiöses) Bekenntnis wie auch durch neue Beziehungen zum heutigen Deutschland.
Deutsche Identität als Minderheit ist nur denkbar in kultureller und politischer Interaktion mit der jeweiligen Mehrheitsgesellschaft. Historisch hat sie sich meist unter politischem Druck und Zensur definiert, heute bestimmt in vielen Staaten eine freiheitliche Grundstimmung das Identitätsgefühl, welches oft von einer neuen europäischen Perspektive beeinflusst wird. Die junge Generation kommuniziert ihre deutsche Identität über neue mediale Plattformen und den interkulturellen Austausch. Ihre familiäre Erzählung als Deutsche wird neu ausgehandelt.

Designansätze zur Ausstellungsgestaltung IN ZWEI WELTEN

Die Ausstellung besteht im Wesentlichen aus zwei Elementen: den Ausstellungstafeln und den Themeninseln. Die Ausstellungstafeln sind im Direktdruck bedruckte AluDibondtafeln in zwei verschiedenen Breiten. Sie können mittels frei einstellbarer Alu-Verbinder in allen denkbaren Winkelstellungen aufgestellt werden. Und sich somit optimal auf die verschiedenen Anforderungen der Ausstellungsorte einstellen.

Die Themeninseln kommen aus der Überlegung, dass Geerbtes, Tradiertes oft in Koffern oder Truhen aufbewahrt wird. So also auch die deutschen Traditionen, die von Generation zu Generation weiter gegeben werden. Abstrahiert dargestellt, symbolisieren die Themeninseln diese Aufbewahrungsart. Je nach Thema sind in Deckel, Innenraum und/oder Kubus unterschiedliche Exponate, Mappen, Diaframes mit Zitaten, Hörstationen, Filmstationen oder Bibliotheken integriert.

 

Projektdaten

IN ZWEI WELTEN – 25 deutsche Geschichten
Eine Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft deutscher Minderheiten (AGDM) und der FUEN

Eine Wanderausstellung

website zur Ausstellung

Kuratorin:

kmtIausstellungen GbR, Frau Dr. Katharina Weißbach

Bildrecherche, Gestaltung, Produktion und Projektmanagement:

DrNice ThemenWelten, Berlin

Ausstellungsarchitektur:

Angelique Furtwängler, Berlin