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Touristisches Wegeleitkonzept für Eberswalde


Wegeleitsystem_touristisch-Eberswalde

Wegeleitsystem_touristisch-Eberswalde

Modellfoto Wegweiseschild Eberswalde
Vis_Modellfoto-Campus

Vis_Modellfoto-Campus

Modellfoto Schilderbaum am Standort Campus HNEE

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Für die Stadt Eberswalde – im Norden von Berlin gelegen – hat DrNice zusammen mit der Kulturwissenschaftlerin Claudia Rücker ein touristisches Wegeleitkonzept entwickelt.

Grundlage für das touristische Wegeleitkonzept war ein Vorkonzept aus den Jahren 2011/12, welches bereits die Aufstellung von Informationsschildern an verschiedenen Stellen im Stadtraum vorsah. Zusätzlich sollten an verschiedenen Kreuzungen Wegeleitschilder aufgebaut werden. Die Informationsschilder sollten als zweidimensionale, nach Möglichkeit beidseitig gestaltete, fahnenförmige Flächen realisiert werden.

Allerdings ist die Stadtgeschichte von Eberswalde extrem vielschichtig und interessant. Hier treffen Themen wie etwa Forstwirtschaft und Forstlehre, Gesundheitswesen, Gesundbrunnen, Industrie und Handwerk am Finowkanal, Einwanderungswellen, jüdische Geschichte, mittelalterliche Pfahlbauten, besondere Ausgrabungen, eine sehr spezielle Geologie durch die Eiszeit in dichten räumlichen Zusammenhängen aufeinander. Diese Dichte und Vielschichtigkeit hat uns fasziniert. Uns war es wichtig, diesen vielen Aspekten, die jeder Schilderstandort eigentlich hat, eine angemessene Form zu verleihen.

So haben wir das Vorkonzept weiter ausgearbeitet und die ursprünglich zweidimensional angedachten Schilder zu „Schilderbäumen“ weiterentwickelt. An jedem „Stamm“ haben wir mehrere, kleinere, beidseitige Schilder vorgesehen. Ihre Positionierung haben wir ausgerichtet auf die umliegenden Orte und Themen, die auf den Schildern beschrieben werden. Zusätzlich haben wir für die bessere Orientierung eine Umgebungskarte mit der Darstellung des touristischen Wegeleitkonzepts eingeplant. Im unteren Bereich gibt es außerdem ein „Kinderschild“ mit kleinen Geschichten, Fragestellungen, Rätseln oder Abbildungen, wie Kinder früher gekleidet, gelernt, und überhaupt ausgesehen haben. Durch diese Designform konnten wir viel differenzierter die vielen Aspekte und Themen beschreiben und zugleich die hohen Kosten für Fundamente und Schildermasten effektiver nutzen.

Auch die Wegweiser haben wir gebündelt, um das touristische Wegeleitkonzept mit einem zusätzlichen Mehrwert auszustatten. So wurde das jeweilige Hauptziel, auf das verwiesen werden sollte, mit weiteren,  „Nebenzielen“ ergänzt. Diese können stadträumlich betrachtet vor oder nach dem Hauptziel sich befinden, ergeben aber immer zusammen mit dem Hauptziel eine thematisch passende Route durch den Stadtraum.

Der erste Schilderbaum wird am 11.05.2019 im Zusammenhang mit der Wiedereröffnung des Torplatzes aufgestellt.

Eine „stumme“ touristische Wegeführung zur Stadtgeschichte ist eine Voraussetzung für die in der Arbeitsgemeinschaft der Städte mit historischem Stadtkern zusammengeschlossenen Kommunen. AG historische Stadtkerne